Urban Office

Reallabor
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Urban Office an der Universität Heidelberg: Einrichtung eines Reallabors Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissens­ge­sell­schaft

Angesichts gesellschaftspolitischer Veränderungsprozesse wie dem demographischen Wandel, dem Bedeutungsanstieg von Bildung und Bildungseinrichtungen sowie der Energiewende steht die Stadtentwicklung vor neuen Herausforderungen. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen Disziplinen wie Geographie, Soziologie, Diakoniewissenschaft, Gerontologie und Geoinformatik der Universität Heidelberg werden sich in den kommenden drei Jahren mit verschiedenen Aspekten dieser urbanen Transformation beschäftigen und dabei in einem sogenannten Reallabor Expertinnen und Experten der Stadt Heidelberg, der Internationalen Bauausstellung (IBA) sowie weiteren Praxispartnern vereinen. Das Land Baden-Württemberg fördert diese Initiative, die im Januar 2015 startet, für drei Jahre mit insgesamt rund 800.000 Euro. Mit der Einrichtung von Reallaboren will Baden-Württemberg Foren für Wissenschaftler und Akteure aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Verbänden eröffnen, um gemeinsam gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen und Beiträge zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Dabei sollen sich Forscherinnen und Forscher in reale Veränderungsprozesse begeben und Akteure aus der Praxis direkt in den Forschungsprozess einbezogen werden.

Videos

Ein Jahr Reallabor in Heidelberg Urban Office - Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft
Festakt & Wissenschaftliche Tagung, 02. & 03.06.2016 in Heidelberg

Begrüßung - Prof. Dr. Ulrike Gerhard

Begrüßung – Prof. Dr. Ulrike Gerhard

Grußworte – Prof. Dr. Bernhard Eitel
Rektor der Universität Heidelberg

Grußworte – Prof. Dr. Bernhard Eitel Rektor der Universität Heidelberg

Grußworte – Wolfgang Erichson
Geographisches Institut, Universität Heidelberg

Grußworte – Wolfgang Erichson Geographisches Institut, Universität Heidelberg

Prof. Dr. Ulrike GERHARD, Dr. Editha MARQUARDT, Dr. Christina WEST geben Einblicke in das Reallabor

"Prof. Dr. Ulrike GERHARD, Dr. Editha MARQUARDT, Dr. Christina WEST geben Einblicke in das Reallabor

Grand Opening

Grand Opening der kleinen For­scher­grup­pe Nachhaltige Stadt­ent­wick­lung in der Wis­sens­ge­sell­schaft

In-house Workshop

Eindrücke vom ersten In-house Workshop

Urbane Visionen

Urbane Visionen: Wie sieht die Stadt von morgen aus?

IBA Symposium Dokumentation

Neue Formen der Partizipation zur nachhaltigen Stadtentwicklung

Reallabor Konzept

In Heidelberg soll in diesem Kontext ein Urban Office eingerichtet werden, um Universität, Stadt, Internationale Bauausstellung Heidelberg (IBA) und Praxispartner an einen Tisch zu bringen und verschiedenen Aktivitäten aus Forschung und Praxis zu bündeln. Zusammengearbeitet wird zunächst in vier Teilprojekten, die verschiedene Aspekte der Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft aufgreifen und jeweils an ein konkretes Stadtentwicklungsprojekt in Heidelberg, das auch ein IBA-Kandidat ist, angebunden sind. Dabei geht es um Mehrgenerationen-Wohnen im Kontext des demographischen Wandels in der Bahnstadt, um die Beteiligung von BürgerInnen in Planungsvorgängen und Entscheidungsprozessen mittels neuer Medien und innovativer Technologien am Beispiel des geplanten Wissensspeichers im Pfaffengrund (z.B. Public Participation GIS, Crowd-Sourcing), um Netzwerkanalysen relevanter Wissensakteure sowie um die Entstehung neuer Wissensorte auf Konversionsflächen. Ziel ist es, Wissen zu urbanen Transformationsprozessen der Gegenwart zu generieren, das beispielhaft für einen nachhaltigen Umgang mit den Entwicklungen in der Stadt ist.

Reallabor Projekte

Diese Projekte sind als erste Initialzündung angedacht. Weitere Aktivitäten auch unter Einbeziehung von Wirtschaft und Industrie sind geplant und jederzeit willkommen.

Quelle Titelfoto: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden‐Württemberg

Seitenbearbeiter: Webmaster-Team
Letzte Änderung: 24.01.2017
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