Universitätssiegel
Förderung
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
 
Laufzeit
2015 bis 2017
 
Projektleitung

Dr. Georg Mildenberger
(CSI, Universität Heidelberg)

Prof. Dr. Michael Hölscher
(Universität Speyer)

 
Projektbearbeitung
 
Zugehöriges Praxisprojekt
 
Projektträger
Stadt Heidelberg, Amt für Schule und Bildung, Amt für Soziales und Senioren, Kinder- und Jugendamt, Bau- und Servicegesellschaft mbH (BSG)
 

Urban Office

Urban Office Teilprojekt 1 Teilprojekt 2 Teilprojekt 3 Teilprojekt 4
Die Bedeutung von Netzwerken relevanter Wissensakteure

Urbanität, Netzwerke und Wissensgesellschaft

Ein Teilprojekt von:
Urban Office an der Universität Heidelberg: Einrichtung eines Reallabors Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft

Der Zusammenhang von Netzwerkpositionen, Wertvorstellungen und Urbanität in der Wissensgesellschaft am Beispiel des B³ in der Heidelberger Bahnstadt (Arbeitstitel)

Das Institut für Soziologie führt gemeinsam mit dem Centrum für Soziale Investitionen und Innovationen (CSI), der Universität Speyer und der IBA – Internationale Bauausstellung Heidelberg Wissen ǀ schafft ǀ Stadt ein dreijähriges Projekt zur Begleitforschung der Entwicklung des generationenübergreifenden Lernortes B³ am Gadamerplatz in der Bahnstadt in Heidelberg durch.

Die Heidelberger Bahnstadt bietet eine Laborsituation dadurch, dass sie nicht gewachsen, sondern geplant wurde. Eine interessante Ausgangslage, um der Frage nachzugehen, was einen Stadtteil eigentlich städtisch (urban) macht und wie Nachbarschaften funktionieren können, wenn sie nicht über Jahre gewachsen sind. Soziale Beziehungen entstehen nicht im luftleeren Raum, sondern lassen sich aus den Interaktionen und Positionen der Menschen in ihren sozialen Netzwerken verstehen. Interaktionen verstetigen sich in sozialen Netzwerken und wirken sich wieder auf die Einstellungen von Menschen aus. Die urbane Einstellung beeinflusst das Miteinander und damit die Vernetzung im Stadtteil. Im Zentrum der Bahnstadt wurde das B³ als Herz der Bahnstadt geplant, welches als Haus des gemeinsamen Lernens konzipiert ist. Grundschule, Kindertagesstätte und BürgerInnenzentrum werden an einem Ort kombiniert und sollen räumlich und strukturell in den Stadtteil eingebunden werden. Zugleich ist das B³ ein Projekt der IBA Heidelberg. Wie wirkt sich das B³ auf die Vernetzung im Stadtteil aus? Wird das B³ als Zentrum des Stadtteils angenommen? Und wo findet sich der Diskurs um das B³ im Netzwerk der IBA Heidelberg wieder? Die Interaktion und Vernetzung hat im Stadtteil Einfluss darauf, ob sich fremde Menschen auf öffentlichen Plätzen und in öffentlichen Räumen willkommen oder fremd fühlen. Auch wenn Menschen anonymer wohnen, kann darin eine Bereitschaft liegen, auch fremdwirkende Menschen in den Alltag mit einzubeziehen.

Geplanter Forschungsablauf:
  • bis Frühjahr 2016: Erarbeitung des theoretischen Fundaments // Vorbereitungsphase
  • Frühjahr 2016: erste Qualitative Erhebung zu B³
  • 7. Mai 2016 Ideenworkshop mit Interessierten und professionellen GestalterInnen des B³
  • 15. Juli 2017: Führungen // Preview des BürgerInnenzentrum B³
  • Herbst 2017: zweite Erhebung IBA-Gesamtnetzwerk
  • Winter 2017/18: Erhebung quantitativer und Netzwerkdaten in der Bahnstadt
  • aktuell: Auswertungsphase
Netzwerkstrukturen IBA-Netzwerk

Netzwerkstrukturen IBA-Netzwerk. Quelle: Hölscher, Putlitz, Mildenberger, Weiler, Müller 2014: Netzwerkanalyse der Internationalen Bauausstellung Heidelberg. Präsentation.

Seitenbearbeiter: Webmaster-Team
Letzte Änderung: 19.04.2018
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