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Editha Marquardt

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Dr. Editha Marquardt

Editha Marquardt vertritt im WS 2017/18 die Professur Anthropogeographie mit Schwerpunkt Mensch-Umwelt-Beziehung an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Sie war von September 2013 bis September 2017 als Mitarbeiterin von Prof. Gerhard am Geographischen Institut tätig. Im Wintersemester 2016 vertrat sie diese gemeinsam mit Gregg Culver. Zuvor war sie vier Jahre am ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Nach ihrem Studium der Kulturwissenschaften, Germanistik und Hispanistik an den Universitäten Leipzig und Edinburgh promovierte sie 2004 zum Thema Prägnanz­bildungs­prozesse bei der Konstruktion von Region. Visiotype und Stereotype bei Prof. Klaus Christian Köhnke und Prof. Uta Kösser am Institut für Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig.

Forschungsinteressen

Ihre Forschungsinteressen liegen zum einen im Bereich der Wahrnehmung von Region und Stadt. Dabei stehen Fragen danach, was eine Stadt zur Stadt, eine Region zur Region macht, im Mittelpunkt. Zum anderen beschäftigt sie sich mit Transformationsprozessen in der Stadt und urbaner Mobilität, insbesondere multilokalen Lebensformen.

Aktuelles Projekt

Editha Marquardt arbeitet im interdisziplinären Projekt Mobile Räume mit. Sie befasst sich mit mobilen Alltagspraktiken sowie deren Auswirkungen auf die Stadtentwicklung. In ihrem Habilitationsprojekt befasst sie sich mit Multilokalität als einer Sonderform von transurbaner Mobilität.

Außerdem leitet sie mit Prof. Ulrike Gerhard das durch das Land Baden-Württemberg geförderte Reallabor Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesesellschaft. Dieses Reallabor begleitet ausgewählte Referenzprojekte der Internationalen Bauausstellung Heidelberg (IBA) Wissen-schafft-Stadt.

Publikationen (Auswahl)

Artikel

  • Marquardt, E./ West, C. (2016): Co-Produktion von Wissen in der Stadt. Reallabor Urban Office – Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft an der Universität Heidelberg. In: Technikfolgenabschätzung Theorie und Praxis, 3/2016, 25. Jahrgang, S. 26-31.
  • Gerhard, U. / Marquardt, E. (2015): The Greener, the Happier? Urban Sustainability in the Knowledge City: Policies, Programs and Practices in the German Context. In: Wilson, David (Hg.): The Politics of Urban and Regional Sustainability. Appraising the Concept and Process. Champaign: Common Grounds Publishing, S. 65-86.
  • Kulturpolitik in der globalen Stadt. Einige Anregungen. In: Winter, Carsten (Hg.): Kulturinstitutionen entwickeln. Baden-Baden: Nomos 2015. (im Druck)
  • Strategies and Policies in Intergenerational Dialogue And Lifelong Learning In Germany. In: Cooperation, Need for Communication and Resumption of Dialogue in Relation to Age-groups. Proceeding of Conferences. Bratislava: Slovak University of Technology 2014, S. 42-45.
  • Die schöne Stadt. Ästhetisierung als Strategie bei der visuellen Darstellung von Städten. In: Ende der Ästhetik? 2007.
  • Go Ahead – Projektbeiträge zum Gender Mainstreaming an der Hochschule Zittau/Görlitz. In: Academic Coordination Centre in the Euroregion Nise (Ed.): Wissenschaftliche Abhandlungen XII. Liberec, Zittau, Jelenia Gora 2006. 2007.
  • Evaluation von Qualifizierungsprojekten – Eine Untersuchung am Beispiel von Qualifizierungsbüros des FSTJ. München/Halle: Verlag des DJI 2004.
  • Zur Evaluation von Qualifizierungsprojekten. Ein Forschungsbericht. In: Newsletter FSTJ, 2004, 9, S. 5-9. Berlin: Verlag des SPI. Mit Heike Förster.
  • Die bildliche Konstruktion einer Region – die Datenbank "Sachsenbilder" und ihre wissenschaftliche Nutzung. In: Martin, Andreas (Hg.): Digitale Bilderwelten. Dresden: w.e.b. universitätsverl. 2003, S. 61-74. Mit Anke Hofmann.
  • Die Rolle von Bildern und Texten bei der Vermittlung von "Region" in Geographie-Lehrbüchern der DDR. In: Wollersheim, Heinz-Werner; Moderow, Hans-Martin; Friedrich, Cathrin (Hg.): Die Rolle von Schulbüchern für Identifikationsprozesse in historischer Perspektive. Leipzig: Leipziger Universitätsverl. 2002, S. 229-242.

Bücher

  • Visiotype und Stereotype. Prägnanzbildungsprozesse bei der Konstruktion von Region in Bild und Text. Köln: Halem. 2006.
  • Köhnke, Klaus Christian, Kösser, Uta: Prägnanzbildung und Ästhetisierung in Bildangeboten und Bildwahrnehmungen. Unter Mitwirkung von Anke Hofmann, Editha Marquardt und Gunhild Fuhrmann. Leipzig: Leipziger Universitätsverl. 2001.

Tagungsbericht

Seitenbearbeiter: Webmaster-Team
Letzte Änderung: 19.10.2017
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